Peking veröffentlicht Richtlinien für fahrradfreundliche Straßeninfrastruktur
Peking hat neue Richtlinien zur Förderung von Fahrradwegen und nachhaltiger Verkehrsinfrastruktur veröffentlicht. Das Dokument aus dem Jahr 2020 legt Standards für “Complete Streets” fest, die Radfahrer, Fußgänger und den öffentlichen Nahverkehr priorisieren. Es adressiert wachsende Herausforderungen in Megastädten wie Peking, wo Radinfrastruktur gegen Autoverkehr konkurriert.
Hintergrund
Die Richtlinien stammen aus einer Veröffentlichung der Pekinger Regierung vom Januar 2020 und zielen auf die Integration von Fahrradpassagen, sicheren Radwegen und multifunktionalen Straßen ab. Sie orientieren sich an internationalen Modellen wie dem “Complete Streets Design Guide” aus Los Angeles, der vielfältige Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Diskussionen, etwa auf Reddit zu Chicago, zeigen ähnliche Hürden: Enge Straßen, Parkdruck und politischer Widerstand erschweren die Umsetzung. In Peking soll dies durch klare Planungsstandards gelöst werden, um den Boom geteilter Fahrräder zu unterstützen und Emissionen zu senken.
Ausblick
Die Richtlinien könnten Pekings Radnetz bis 2030 erheblich ausbauen und als Vorbild für andere chinesische Städte dienen. Internationale Vergleiche deuten auf Erfolge hin, wenn Politik mit Bürgerbeteiligung einhergeht – ähnlich wie in LA. In Zeiten des Klimawandels wird erwartet, dass solche Initiativen weltweit Fahrradpolitik beschleunigen und nachhaltige Mobilität vorantreiben.