Pfad und Trasse auf Super-Radwegen – Konzept für Supercykelstier
Kurzzusammenfassung
Das Konzept für Supercykelstier in der dänischen Hauptstadtregion legt detaillierte Prinzipien für die Gestaltung von Pfaden und Trassen fest, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten. Wichtige Vorgaben umfassen die vollständige Trennung von motorisiertem Verkehr und Fußgängern, ausreichende Breiten für Überholmanöver sowie dimensionierte Pfadbreiten basierend auf aktuellen und zukünftigen Radfahrerzahlen. Dies soll nahtlose, sichere und attraktive Radwege über Kommunengrenzen hinweg schaffen.
Hintergrund
Supercykelstier sind ein ambitioniertes Projekt in der Kopenhagener Region, das hochqualitative Rad-Superhighways schafft, um den Radverkehr zu fördern und nachhaltige Mobilität zu stärken. Das Konzept „Sti og tracé på supercykelstier“ definiert klare Prinzipien: Radwege müssen immer von Autos getrennt sein, geteilte Wege mit Fußgängern werden abgelehnt, und die Breiten müssen Überholvorgänge für alle Fahrradtypen ermöglichen. Die empfohlenen Mindestbreiten richten sich nach der erwarteten Spitzenverkehrsstärke (aus Daten wie Mastra):
| Stitype / Erwarteter Spitzenverkehr | 0–200 Radfahrer | 200–1.500 Radfahrer | Über 1.500 Radfahrer |
|---|---|---|---|
| Doppelrichtungs-Radweg | 2,5–3,0 m | 3,0–4,0 m | min. 4,0 m |
| Einrichtungs-Radwege | 2,25–2,5 m | 2,5–3,0 m | min. 3,0–3,5 m |
Zusätzlich werden ergänzende Infrastrukturelemente wie Brücken, Beleuchtung und Grünflächen integriert, um die Routen zukunftsfähig zu machen. Dies basiert auf nationalen Vorgaben des dänischen Verkehrsministeriums und zielt auf eine kohärente Vernetzung ab.
Ausblick
Mit diesen Standards erwarten die Planer eine starke Steigerung des Radverkehrs, da die Wege sowohl aktuelle als auch prognostizierte Volumina berücksichtigen. Langfristig sollen Supercykelstier Vorbild für europäische Städte werden, Klimaziele unterstützen und die Attraktivität des Radfahrens steigern. Evaluierungen und Wartungskonzepte gewährleisten kontinuierliche Verbesserungen.