RTD Denver: Neue Richtlinie für E-Bikes und Scooter in Bus und Bahn

policy
USABildung

Zusammenfassung

Die Regional Transportation District (RTD) in Denver hat eine umfassende Richtlinie für das Mitführen von E-Bikes und Stand-up-Scootern in ihren Fahrzeugen (Busse, Light Rail und Pendlerzüge) eingeführt. Solange Platz vorhanden ist und Sicherheitsvorgaben eingehalten werden, dürfen diese Fahrzeuge ohne Genehmigung transportiert werden – mit klaren Regeln zu Größe, Batterien und Platzierung. Die Policy zielt auf eine nahtlose Integration von Mikromobilität in den öffentlichen Nahverkehr ab und fördert nachhaltige Mobilität.

Hintergrund

Die RTD-Policy gilt für alle Kunden und umfasst nicht-motorisierte sowie motorisierte Fahrräder und Scooter, solange sie die folgenden Kriterien erfüllen: Maximale Länge 80 Zoll (ca. 203 cm), Höhe 40 Zoll (ca. 102 cm), rein elektrisch betrieben mit intakten, versiegelten Batterien (kein Benzin oder Blei-Säure-Akkus), sauber und nicht vermietet. RTD übernimmt keine Haftung für Diebstahl oder Schäden.

Spezifische Regeln je Verkehrsmittel:

  • Light Rail: Bis zu zwei Geräte pro Fahrradbereich, nur an vorderen/hinteren Eingängen laden, nie blockieren.
  • Pendlerzüge: In speziellen Regalen sichern, kein Laden an Bord.
  • Busse: E-Bikes nur auf vorderen Fahrradträgern (bis 55 Pfund/25 kg pro Rad), Scooter im Inneren bei ausreichend Platz.

Ausnahmen gelten für behindertengerechte Fahrzeuge und medizinische Hilfsmittel. Die Richtlinie wird von den Betriebsabteilungen umgesetzt und durch Schulungen und Beschilderung unterstützt.

Ausblick

Diese Policy stärkt Denvers Engagement für intermodale Mobilität und nachhaltigen Verkehr, indem sie Radfahrer und Scooter-Nutzer nahtlos in das RTD-Netz integriert. Sie könnte als Vorbild für andere US-Städte dienen und die Nutzung emissionsarmer Fortbewegungsmittel ankurbeln, insbesondere mit wachsender E-Bike-Popularität. Zukünftige Anpassungen könnten durch steigende Nachfrage oder technologische Entwicklungen erfolgen.

Quellen