Queens-Richter befiehlt Entfernung der Fahrradspur in Astoria – Stadt habe Verfahren vernachlässigt

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USAFallstudie

Ein Richter in Queens hat die Stadt New York angewiesen, eine teilweise installierte Fahrradspur in Astoria zu entfernen. Grund: Die Behörden hätten die gesetzlichen Verfahrensvorschriften nicht eingehalten. Diese Entscheidung stellt einen Rückschlag für die Ausbaupläne der Radinfrastruktur in New York dar und wirft Fragen zur Priorisierung nachhaltiger Mobilität auf.

Hintergrund

Die Fahrradspur in der 30th Avenue in Astoria sollte die Sicherheit für Radfahrer verbessern und Teil der laufenden Initiativen zur Förderung des Radverkehrs in New York City sein. Lokale Anwohner und Geschäftsleute klagten jedoch gegen den Bau, da sie eine Beeinträchtigung des Verkehrsflusses und Parkmöglichkeiten befürchteten. Richter Francis Ricigliano urteilte, die Stadt habe keine ausreichende öffentliche Beteiligung oder Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt, weshalb die bereits halb installierte Spur nun abgebaut werden muss. Dies unterstreicht anhaltende Konflikte zwischen Radinfrastruktur und lokalen Interessen in dicht besiedelten Stadtteilen.

Zukünftiger Ausblick

Die Stadt New York plant Berufung gegen das Urteil ein, was zu weiteren Verzögerungen führen könnte. Langfristig könnte dies die Politik für Fahrradwege in Queens beeinflussen und zu strengeren Verfahrensstandards führen. Für die globale Fahrradbewegung zeigt der Fall die Notwendigkeit robuster rechtlicher Absicherung bei Infrastrukturprojekten, um Widerstände von Anwohnern zu minimieren und nachhaltige Transportziele voranzutreiben.

Quellen