Paris eröffnet Radweg zu Ehren des verunglückten Radfahrers Paul Varry

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Frankreich

Paris hat eine neue Fahrradspur auf der Rue Paul Varry im Zentrum der Stadt eingeweiht, die dem verstorbenen Radfahrer Paul Varry gewidmet ist. Diese Gedenkinitiative ehrt das Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls und symbolisiert das Engagement der Stadt für sichere Radinfrastruktur. Die Piste cyclable soll Radfahrer:innen mehr Schutz bieten und die nachhaltige Mobilität in der Metropole fördern.

Hintergrund

Paul Varry, ein passionierter Radfahrer, kam 2021 bei einem Unfall mit einem Lkw ums Leben. Im Gedenken an ihn hat die Ville de Paris nun eine bidirektionale Fahrradspur auf der Rue Paul Varry angelegt, die speziell für den sicheren Verkehr auf zwei Rädern ausgelegt ist. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Programms zur Erweiterung des Radnetzes in Paris, das seit der Amtszeit von Bürgermeisterin Anne Hidalgo stark vorangetrieben wird. Die Stadt hat bereits Hunderte Kilometer neuer Radwege gebaut, um das Fahrradfahren attraktiver und sicherer zu machen – ein Tribut an Varry und andere Opfer des Straßenverkehrs.

Zukünftige Perspektiven

Paris plant, bis 2026 das Radnetz weiter auszubauen und noch mehr Straßen mit geschützten Pisten auszustatten. Solche Gedenkprojekte könnten Vorbild für andere Städte werden und das Bewusstsein für Radverkehrssicherheit schärfen. Die Initiative unterstreicht den Trend zu nachhaltiger Verkehrspolitik in Europa, mit Fokus auf Infrastrukturinvestitionen, die Leben retten und Emissionen senken.

Quellen