Bochum freigibt Opeltrasse: 4,1 Kilometer neuer Rad- und Fußweg für nachhaltige Mobilität
Kurze Zusammenfassung
In Bochum wurde die Opeltrasse offiziell freigegeben und bietet nun 4,1 Kilometer neuen, autofreien Fuß- und Radweg, der die Stadtteile Laer und Weitmar verbindet. Oberbürgermeister Jörg Lukat eröffnete den Weg am 8. Dezember 2025 und betonte seine Rolle als wichtige West-Ost-Verbindung für sicheren Rad- und Fußverkehr. Sechs Rastplätze laden entlang der Strecke zur Erholung ein und unterstreichen den Fokus auf nachhaltige Infrastruktur.
Hintergrund
Die Opeltrasse verläuft von der Springorumallee ostwärts, quert die Wohlfahrtstraße, unterquert die Königsallee und Universitätsstraße und endet an der Alten Wittener Straße. Größtenteils parallel zur neuen A448 südlich gelegen, nutzt der Weg alte Gleisbereiche der ehemaligen Opel-Werksbahn. Der komfortable 5 Meter breite Weg ist mit 0,5 Meter Schotterbänken und 1,50 Meter Grünstreifen ausgestattet; an erhaltenswerten Bäumen variiert die Breite leicht. Es wurden 16 neue Bäume und 330 Sträucher gepflanzt, und die Stadtwerke legten parallel Nahversorgungsleitungen. Die Investition belief sich auf rund vier Millionen Euro, wovon 3,8 Millionen Euro Fördermittel aus Nordrhein-Westfalen (Sonderprogramm Stadt und Land) und dem Bundesförderbereich Nahmobilität stammen. Die Eröffnung schließt eine Lücke im autofreien Wegenetz Bochums und fördert Alternativen zum Auto.
Ausblick
In etwa zwei Jahren soll eine neue Brücke über die A448 zwischen Hanielstraße und Markstraße entstehen, für die bereits Planungen laufen und Förderanträge vorbereitet werden. Bis dahin leitet eine provisorische Umleitung über Markstraße und den Park „Auf der Heide“. Dies wird das Rad- und Fußwegenetz weiter nahtlos erweitern und Bochums Engagement für nachhaltige Verkehrsinfrastruktur verstärken.