Wiederbelebung der Noto-Halbinsel: Bau der Küstenradwege wird intensiviert – MLIT setzt auf Highlights wie Senmaida-Reisfelder und Leuchttürme
Das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) treibt den Ausbau eines Küstenradwegs auf der Noto-Halbinsel voran, um die Region nach dem verheerenden Erdbeben von 2024 wiederzubeleben. Der ca. 100 Kilometer lange Pfad verbindet spektakuläre Landschaften wie die ikonischen Senmaida-Terrassenfelder und malerische Leuchttürme und soll Radtouristen anlocken. Dieses Projekt fördert nachhaltigen Tourismus und unterstreicht Japans Engagement für fahrradfreundliche Infrastruktur.
Hintergrund
Die Noto-Halbinsel in der Präfektur Ishikawa wurde im Januar 2024 von einem starken Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert, das weitreichende Schäden an Infrastruktur, Wohngebäuden und der lokalen Wirtschaft verursachte. Im Rahmen der nationalen Wiederaufbauprogramme hat das MLIT nun den Bau eines hochwertigen Radwegs entlang der Küste priorisiert. Der Pfad nutzt bestehende Straßen und neue Wege, um Radfahrer sicher durch eine Region mit einzigartigen Natur- und Kulturhighlights zu führen – darunter die UNESCO-geschützten Senmaida-Reisfelder mit ihren 1.004 Terrassen und historische Leuchttürme. Dies passt zu Japans Strategie, nachhaltige Mobilität zu stärken und ländliche Gebiete wirtschaftlich zu revitalisieren.
Ausblick
Der Bau soll bis 2026 weitgehend abgeschlossen sein, mit ersten Abschnitten bereits in diesem Jahr freigegeben. Experten erwarten, dass der Radweg den Zuzug von Touristen verdoppelt und lokale Geschäfte belebt, ähnlich wie erfolgreiche Projekte in anderen Erdbebenregionen. Langfristig könnte er Teil eines nationalen Netzwerks für Küstenradwege werden und Japans Position als Vorreiter in der Radinfrastruktur festigen.