Kommune investiert 29 Millionen Kronen in Fahrradsicherheit einer Straße – Projekt scheitert laut neuer Rapport

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DänemarkFallstudie

Kopenhagen hat rund 29 Millionen dänische Kronen (ca. 3,9 Millionen Euro) in Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradsicherheit in einer einzigen belebten Einkaufsstraße der Hauptstadt investiert. Trotz der enormen Ausgaben zeigt eine neue Rapport, dass das Ziel der erhöhten Sicherheit für Radfahrer nicht erreicht wurde. Das Projekt wird als nahezu gescheitert kritisiert und wirft Fragen zur Effizienz städtischer Infrastrukturinvestitionen auf.

Hintergrund

Die Maßnahmen konzentrierten sich auf eine der verkehrsreichsten Handelsstraßen Kopenhagens, wo Radfahrer häufig Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern haben. Die Kommune zielte darauf ab, durch umfassende Umbauten wie neue Radwege, Ampelanpassungen und Markierungen mehr Sicherheit zu schaffen. Nach mehreren Jahren Bau und 29 Millionen Kronen Investitionen attestiert jedoch eine unabhängige Rapport, dass die Unfallzahlen nicht signifikant gesunken sind und die Nutzer weiterhin Unsicherheiten melden. Dieses Projekt steht exemplarisch für Herausforderungen in der Radinfrastruktur: Hohe Kosten bei komplexen städtischen Lagen und mangelnde Wirksamkeit durch unzureichende Planung.

Ausblick

Experten fordern eine gründliche Evaluierung und Anpassung der Strategien, um zukünftige Investitionen effektiver zu gestalten. Mögliche Lösungen umfassen bessere Beteiligung von Radfahrern, datenbasierte Planung und Integration mit nachhaltigem Verkehr wie der nahen Leichtbahn. Die Kommune plant weitere Analysen, um das Projekt nicht vollständig als Fiasko abzustempeln, doch Kritiker sehen dringenden Bedarf für kosteneffizientere Ansätze in der globalen Bewegung hin zu fahrradfreundlichen Städten.

Quellen