Mathematische Modelle ermöglichen bessere Infrastruktur für weniger Geld

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Zusammenfassung
Dänische Forscher entwickeln mathematische Modelle, die die Planung von Infrastrukturprojekten optimieren und hochwertige Lösungen zu geringeren Kosten ermöglichen. Diese Ansätze versprechen besonders für nachhaltige Verkehrsinfrastruktur wie Radwege und Fahrradnetze einen Durchbruch. Das Projekt, gefördert vom Danmarks Frie Forskningsfond (DFF), könnte Städte weltweit bei der Umsetzung klimafreundlicher Mobilität unterstützen.

Hintergrund

Das Forschungsprojekt des DFF zielt darauf ab, mathematische Optimierungs- und Simulationsmodelle einzusetzen, um Infrastruktur effizienter zu gestalten. Statt teurer Trial-and-Error-Methoden ermöglichen diese Modelle präzise Vorhersagen zu Kosten, Belastbarkeit und Nutzerbedürfnissen. Im Kontext des Fahrradverkehrs und nachhaltiger Mobilität könnten sie beispielsweise optimale Radwege-Netze planen, die Staus vermeiden, Sicherheit erhöhen und Ressourcen schonen. Dänemark, als Vorreiter in der Fahrradinfrastruktur, nutzt solche Innovationen, um seine Ziele für grüne Verkehrspolitik zu erreichen. Ergänzend beleuchtet das Nationale Risikobild 2025 (Nationalt Risikobillede 2025) Risiken in der Infrastrukturplanung, die durch datenbasierte Modelle minimiert werden könnten.

Ausblick

In Zukunft könnten diese Modelle global standardisiert werden, um Milliarden in der Infrastrukturentwicklung zu sparen – insbesondere für Radinfrastruktur in wachsenden Metropolen. Experten erwarten eine schnellere Umsetzung von EU-weiten Zielen wie dem Green Deal durch KI-gestützte Planung. Dänische Pilotprojekte könnten als Blaupause dienen und nachhaltige Transportinitiativen in Europa und darüber hinaus beschleunigen.

Quellen