Hiroshima plant bidirektionale Fahrradwege auf dem Friedensboulevard

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Japan

Hiroshima investiert in die Verbesserung seiner Radinfrastruktur: Die Stadt plant den Ausbau von sicheren, bidirektionalen Fahrradwegen entlang des zentralen Friedensboulevards (Heiwa-Ōdōri). Dieses Projekt soll Radfahrern mehr Sicherheit bieten und den Verkehrsfluss entlasten, insbesondere in der Nähe des Friedensparks. Es unterstreicht Hiroshimas Engagement für nachhaltige Mobilität und umweltfreundliche Verkehrsmittel.

Hintergrund

Der Friedensboulevard (Heiwa-Ōdōri) ist eine der wichtigsten Achsen in Hiroshima und führt direkt zum Gedenkpark für den Frieden. Bisher fehlen hier dedizierte Fahrradwege, was zu Konflikten zwischen Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern führt. Die Stadt Hiroshima hat nun offiziell Pläne für den Bau von getrennten Radwegen auf beiden Seiten der Straße angekündigt. Das Projekt ist Teil einer breiteren Strategie zur Förderung des Radverkehrs in Japan, wo Städte zunehmend auf sichere Infrastruktur setzen, um CO2-Emissionen zu senken und die Lebensqualität zu steigern. Lokale Medien wie die Chūgoku Shimbun berichten, dass der Ausbau die Nutzung von Fahrrädern als Alltagsverkehrsmittel ankurbeln soll.

Ausblick

Die Bauarbeiten sollen in naher Zukunft starten, mit einer voraussichtlichen Fertigstellung in den kommenden Jahren. Langfristig wird erwartet, dass die neuen Wege nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch Touristen und Pendler ansprechen, die den historisch bedeutsamen Boulevard befahren. Dieses Vorhaben könnte als Vorbild für andere japanische Städte dienen und zum nationalen Ziel beitragen, den Anteil des Radverkehrs bis 2030 zu verdoppeln. Experten sehen hier Potenzial für eine Integration mit E-Bikes und Car-Sharing-Systemen zur Förderung nachhaltiger Mobilität.

Quellen