Cambridge führt wegweisende Fahrradsicherheitsverordnung ein

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USAFallstudie

Cambridge, Massachusetts, hat mit der Cycling Safety Ordinance einen Meilenstein für den Radverkehr gesetzt. Die Verordnung verpflichtet die Stadt, schutzbedürftige Radwege auf Hauptstraßen zu errichten und die Sicherheit von Radfahrern in allen Verkehrsplanungen priorisiert. Sie trägt maßgeblich zu einer nachhaltigeren und fahrradfreundlicheren Infrastruktur bei und dient als Vorbild für andere Städte weltweit.

Hintergrund

Die Cycling Safety Ordinance wurde von der Stadt Cambridge entwickelt, um die wachsende Beliebtheit des Radfahrens zu unterstützen und Unfälle zu reduzieren. Sie basiert auf umfassenden Analysen des lokalen Verkehrs und integriert Vorgaben wie den obligatorischen Bau von protected bike lanes (geschützten Radwegen) auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen. Cambridge hat sich in den letzten Jahren durch pro-Rad-Politiken stark verändert: Die Stadt investiert massiv in Radinfrastruktur, was zu einer Verdopplung der Radnutzung geführt hat. Die Verordnung ist Teil eines größeren Rahmens für nachhaltige Mobilität und berücksichtigt Aspekte wie Priorisierung von Radfahrern an Kreuzungen und Integration in städtische Planungsprozesse.

Zukünftiger Ausblick

Die Verordnung wird schrittweise umgesetzt, mit Plänen für den Ausbau weiterer Radwege bis 2030. Cambridge erwartet eine weitere Steigerung der Radanteile am Verkehr und plant, die Maßnahmen mit E-Bike-Ladestationen und Verkehrsberuhigung zu ergänzen. Als Vorbild könnte sie internationale Städte inspirieren, ähnliche Politiken einzuführen und so den Übergang zu klimafreundlicher Mobilität beschleunigen.

Quellen