Aarhus leitet Grundstücksverfahrens für die 3. Etappe des Radwegs nach Kasted ein
Aarhus Kommune hat ein öffentliches Verfahren zur Feststellung und zum Erwerb von Grundstücken (Åstedsforretning) für die dritte Etappe des neuen Radwegs nach Kasted eingeleitet. Dieses Projekt soll die Radinfrastruktur in der Region Aarhus erheblich verbessern und nachhaltige Mobilität fördern. Betroffene Grundstückseigentümer und Anwohner werden zu einer Anhörung eingeladen, um Einwände geltend zu machen.
Hintergrund
Der Radweg nach Kasted ist ein zentrales Infrastrukturprojekt der Aarhus Kommune, das die Verbindung zwischen Aarhus und dem Vorort Kasted schafft. Die ersten beiden Etappen sind bereits umgesetzt oder in Planung, wobei der Fokus auf sicheren, getrennten Radwegen liegt, um den steigenden Radverkehr zu bewältigen. Das aktuelle Verfahren gemäß dänischem Planungsrecht dient der rechtlichen Klärung von Grundstücksangelegenheiten, einschließlich möglicher Enteignungen, und ist Teil der breiteren Strategie für fahrradfreundliche Städte. Historisch gesehen hat Aarhus in den letzten 50 Jahren (1972–2022) massiv in Verkehrsplanung investiert, wie die Chronik der aarhusianischen Verkehrsgeschichte zeigt.
Ausblick
Nach Abschluss des Verfahrens soll die dritte Etappe bis 2026 gebaut werden, was den Radweg nahtlos mit bestehenden Netzen verknüpft und den Modalanteil des Fahrrads weiter steigert. Langfristig trägt das Projekt zu Aarhus’ Zielen bei, CO2-Emissionen zu senken und die Lebensqualität durch bessere nachhaltige Verkehrsinfrastruktur zu erhöhen. Weitere Etappen könnten folgen, um Kasted vollständig anzubinden.