Fahrradpolitik | Cerema
Cerema, das französische Zentrum für Ingenieurwesen, Umwelt und regionale Planung, bietet unter dem Stichwort „Politique cyclable“ eine umfassende Sammlung von Ressourcen zur Förderung des Radverkehrs. Die Plattform umfasst Studien, Leitfäden und aktuelle Beiträge zu Themen wie Radinfrastruktur, städtischer Mobilität und nachhaltigem Transport. Dies unterstreicht das Engagement Frankreichs für fahrradfreundliche Politik und Infrastrukturentwicklung.
Hintergrund
Das Cerema (Centre d’études et d’expertise sur les risques, l’environnement, la mobilité et l’aménagement) ist ein öffentliches Expertisinstitut, das Collectivités territoriales, Städte und Regionen bei der Umsetzung nachhaltiger Mobilitätsstrategien unterstützt. Auf der Keyword-Seite „Politique cyclable“ (https://www.cerema.fr/fr/mots-cles/politique-cyclable) werden relevante Publikationen und Projekte gebündelt, darunter Regeln für die Gestaltung von Radkreuzungen in urbanen Räumen („Carrefours cyclables en milieu urbain“). Ergänzende Ressourcen stammen aus Netzwerken wie dem Réseau vélo et marche, das Studien und Publikationen zur Rad- und Fußgängerförderung bereitstellt. Cerema deckt Bereiche wie Mobilität, Infrastrukturen und territoriale Strategien ab und bietet Formate, Daten und Projektreferenzen für Praktiker.
Ausblick
Mit dem strategischen Plan 2025-2028 und Initiativen wie dem Institut Carnot Clim’adapt plant Cerema, die Integration des Radverkehrs in klimaneutrale Mobilitätskonzepte zu verstärken. In Zeiten des EU Green Deals und nationaler Ziele zur Verdopplung der Radnutzung könnten Ceremas Expertise internationale Impulse für nachhaltige Infrastruktur geben, insbesondere in städtischen Räumen und bei der Anpassung an Klimarisiken.