Bostoner wollten mehr Fahrradwege: Jetzt haben sie sie – und der Verkehr nimmt ab
Boston hat auf den drängenden Wunsch seiner Bürger mehr Fahrradwege ausgebaut. Die neuen Infrastrukturen haben nicht nur das Radfahren attraktiver gemacht, sondern auch zu einem spürbaren Rückgang des Autoverkehrs geführt. Dies unterstreicht den Erfolg nachhaltiger Verkehrsmaßnahmen in der Stadt.
Hintergrund
In Boston, einer der führenden US-Städte im Bereich nachhaltiger Mobilität, forderten Einwohner seit Jahren mehr Fahrradwege, um sicherer und umweltfreundlicher unterwegs zu sein. Unter der Administration von Bürgermeisterin Michelle Wu wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, darunter pop-up-Fahrradwege während der Pandemie und dauerhafte Erweiterungen. Bike Lanes wurden zu einem zentralen Thema im Rennen um das Bürgermeisteramt. Aktuelle Daten zeigen: Der Autoverkehr ist gesunken, während die Nutzung von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln gestiegen ist. Kritiker, wie in manchen Online-Foren, bemängeln teilweise die Umsetzung, doch die positiven Effekte überwiegen.
Ausblick
Boston plant weitere Investitionen in Radinfrastruktur, um das Ziel einer klimaneutralen Stadt voranzutreiben. Experten erwarten, dass der Trend anhält und ähnliche Maßnahmen in anderen Metropolen wie New York oder San Francisco nachgeahmt werden. Langfristig könnte dies zu weniger Staus, geringeren Emissionen und einer lebenswerteren Stadt führen.