Minneapolis stärkt Fahrradinfrastruktur: Überblick über Radwege und Politik der Stadt
Minneapolis gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte Nordamerikas und investiert kontinuierlich in ein umfassendes Netz aus Radwegen, Schutzstreifen und winterfesten Pfaden. Die Stadtwebsite widmet eine eigene Sektion dem Thema „Bicycling“, die aktuelle Informationen zu Schnee-Notfällen, Parkregeln und Infrastrukturentwicklungen bietet. Ziel ist es, den Fahrradverkehr als nachhaltiges Transportmittel zu etablieren und die Sicherheit für Radfahrer zu maximieren.
Hintergrund
Die Stadt Minneapolis hat in den letzten Jahren ihr Fahrradnetzwerk massiv ausgebaut, mit über 200 Kilometern an dedizierten Radwegen, darunter viele geschützte Lanes (Advisory Bike Lanes), die durch Markierungen und Barrieren vor Autoverkehr abgeschirmt sind. Besonders im Winter bleibt die Infrastruktur nutzbar: Die Stadt räumt Radwege priorisiert frei, wie derzeitige Updates zu Schnee-Notfällen zeigen – Stand 20. Januar gilt keine Sperre, normale Parkregeln gelten. Diese Maßnahmen sind Teil einer breiten Politik für nachhaltige Mobilität, die multilingual zugänglich ist (z. B. in Englisch, Spanisch, Hmong, Somali). Ergänzt wird dies durch Initiativen wie das Bike-Sharing-System Nice Ride und Berichte zu advisory Bike Lanes in Nordamerika.
Ausblick
Minneapolis plant weitere Erweiterungen, einschließlich neuer Schutzradwege und Integration in das städtische Verkehrsnetz bis 2030. Mit Fokus auf Klimaschutz und Reduzierung von Autoverkehr könnte die Stadt Vorbild für andere US-Metropolen werden. Lokale Förderprogramme und Partnerschaften mit Planern wie Alta Planning + Design versprechen anhaltende Investitionen in resiliente, wintertaugliche Infrastruktur.