Osaka verbessert Fahrradverkehrswege: Ausbau der Infrastruktur auf der Fahrbahn
Osaka City treibt den Ausbau der Fahrradinfrastruktur voran, um die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger zu erhöhen. Seit Jahrzehnten Pionier in Japan, setzt die Stadt nun verstärkt auf Fahrbahn-Wege statt Gehwege, basierend auf einem Plan aus dem Jahr 2016. Ziel ist es, Unfälle zu reduzieren, die in letzter Zeit stark zugenommen haben.
Hintergrund
Osaka hat bereits seit 1973 bundesweit führend Fahrradwege entwickelt, die strukturell von Autospuren und Gehwegen getrennt sind, sowie visuell markierte Bereiche auf Gehwegen (z. B. durch farbige Beläge). Angesichts steigender Fahrradunfälle – insbesondere Kollisionen mit Fußgängern – priorisiert die Stadt nun die Fahrbahn als primären Radverkehrsraum. Dies folgt dem „Osaka-Stadtplan für die Gestaltung der Fahrradverkehrswege“ von Juli 2016.
Der Auslöser war eine Anweisung des Bürgermeisters sowie zahlreiche Bürgerbeschwerden über gefährliche Radfahrer auf Gehwegen. Frühere Maßnahmen umfassen Modellprojekte (2013–2016), eine Expertenrunde (2015–2016), öffentliche Konsultationen und eine Kurzfristplanung (2016–2018): In zentralen Bezirken wie Kita, Nishi und Fukushima wurden Markierungen (Fahrradsymbole, Pfeile) an Kreuzungen installiert, um die Regel „links auf der Fahrbahn“ zu etablieren.
Zukunftsaussichten
Im Mittelfristplan (2019–2026) sollen kontinuierliche Markierungen – wie blaue Pfeilfedern, Fahrradsymbole und Pfeile – entlang ganzer Strecken eingerichtet werden, damit Radfahrer und Autofahrer die Wege sofort erkennen. Dies baut auf den bestehenden Kreuzungsmarkierungen auf und soll die Sichtbarkeit und Sicherheit langfristig verbessern. Eine Übersichtskarte der Fahrradwege ist verfügbar, und der Plan wird laufend evaluiert.
Quellen
- Primärquelle: Osaka City – Ausbau der Fahrradverkehrswege
- Osaka City Cycling Road Guide Map (PDF)
- Osaka-Stadtplan für Fahrradverkehrswege (Zusammenfassung, PDF)