Fahrradwege in Südkorea: Offizielle Statistiken zur Infrastrukturentwicklung
Die südkoreanische Regierung hat auf der Plattform „e-Nara-Indikatoren“ aktuelle Daten zu Fahrradwegen veröffentlicht, die die Länge, den Ausbau und die regionale Verteilung der Radinfrastruktur abbilden. Diese Statistiken unterstreichen den Fokus auf nachhaltige Mobilität und dienen als Grundlage für zukünftige Investitionen in fahrradfreundliche Städte. Für Radfahrer und Planer weltweit bieten sie wertvolle Einblicke in Koreas Fortschritte bei der Förderung des Fahrradverkehrs.
Hintergrund
Die Daten stammen vom offiziellen Portal „e-Nara-Indikatoren“ (index.go.kr), einer zentralen Plattform des südkoreanischen E-Gouvernements, die nationale Statistiken zu verschiedenen Bereichen sammelt und visualisiert. Der Indikator „자전거도로“ (Fahrradwege) mit der ID 2854 fällt in die Kategorie Infrastruktur und trackt die Entwicklung des Radnetzes seit Jahren. Südkorea investiert zunehmend in sichere Radwege, um den Autoverkehr zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern – ein Trend, der durch urbane Engpässe und Umweltziele angetrieben wird. Die Plattform ermöglicht detaillierte Analysen nach Regionen, Jahren und Vergleichen, was für internationale Vergleiche mit Ländern wie den Niederlanden oder Dänemark relevant ist.
Ausblick
Experten erwarten einen weiteren Ausbau der Fahrradwege in Südkorea, unterstützt durch die „Green New Deal“-Initiative der Regierung, die bis 2030 Tausende Kilometer neuer Infrastruktur vorsieht. Städte wie Seoul und Busan planen integrierte Radnetze mit E-Bike-Ladestationen und Verbindungen zum ÖPNV. Dies könnte Korea zu einem Vorreiter in Asien für nachhaltige Verkehrspolitik machen und andere Länder inspirieren, ähnliche Statistiken für evidenzbasierte Planung zu nutzen.